Wieso heißt der Dutzendteich Dutzendteich? Wo war der alte Tiergarten?
Wie und wo hat Wilhelm Späth in Nürnberg gewirkt. All das erfahren wir bei einem Spaziergang, ebenso
die Geschichte des Luitpoldhains und der Kongresshalle.
Ein unterhaltsamer Film für Geschichtsinteressierte.
Filmteam:
Manfred Diem, Siegfried Hagenbucher, Franz Rupprecht, Hans Wagner
Stadtführerin:
Helga Herrgottshöfer
Copyright by Filmteam. Laufzeit: 12 Minuten, Medium: DVD-R.
Tag der offenen Tür in Nürnberg 2007
Der Tag der offenen Tür der Stadt Nürnberg hatte dieses Jahr neben allen
anderen wiederkehrenden Öffnungen und Aktivitäten städtischer Betriebe ein zentrales Thema. Vom Presse- und
Seniorenamt sowie Sport Service war auf dem Hauptmarkt die Veranstaltung „Fit in jedem Alter – fit bis ins Alter“
vorbereitet und durchgeführt worden. Unter „fit“ verstanden Veranstalter als auch die etwa 35 000 Besucher
des Hauptmarkts sowohl körperliche als auch geistige Fitness.
An dieser Veranstaltung beteiligte sich der VCN 50plus mit zwei Aktivitäten.
Eine der Aktivitäten ging auf die Anregung des Seniorenamtes zurück, über dieses Ereignis eine filmisch
aufbereitete Dokumentation zu erstellen. Aus den vor Ort am 14.10.07 auf dem Hauptmarkt gedrehten Szenen
entstand ein flotter und abwechslungsreich geschnittener Videofilm. Wie ein roter Faden zieht sich dabei
die Rede von OB Dr. Ulrich Maly zu dieser Veranstaltung durch die auf dem Hauptmarkt demonstrierten
Möglichkeiten, sich körperlich und geistig fit und gesund zu erhalten. Eine Auswahl der teilnehmenden Vereine,
Institutionen und Geräte zeigt z.B. das Rote Kreuz, den Yacht-Club Noris e.V., den Stand des Seniorenamtes
und des Stadtseniorenrates, unterschiedliche Tanzgruppen auf der Aktionsfläche, ein Sportgerät für den mit
dem unglücklichen Namen „Seniorenspielplatz“ belegten Aufstellungsort im Stadtpark, das Zentrum aktiver
Bürger, Sport- und Turnvereine, Tischtennisvereine, das Zentrum für Altersmedizin mit Gedächtnissprechstunde
und Ganganalyseteppich, die Malteser, den Kreisjugendring, den Bayerischen Landes-Sportverband,
den Alpenverein, die Stadtmission, das Seniorenmagazin sechs+sechzig, die DLRG und natürlich auch
den VideoFilm Club Nürnberg 50plus e.V. mit seinem Stand.
Daneben kommen Trainer und ältere Sportler zu Wort.
Kamera: Gerlinde Brandt, Annelore und Manfred Diem, Franz Rupprecht,
Richard Kurzenberger
Sprecher und Schnitt: Richard Kurzenberger
Copyright by Filmteam Richard Kurzenberger. Laufzeit: 22 Minuten, Medium: DVD-R.
Teil II: Psychiatrie
Der Film zeigt in seiner Eingangssequenz eine typische Szene: eine ältere Mitbürgerin – nennen wir sie Anni – sucht im Wohnzimmerschrank und in der Vitrine nach ihrer offenbar verlegten Geldbörse und kann sich trotz größter Anstrengung nicht mehr erinnern, wo sie diese denn hingelegt hat. Ihr Mann – ihn nennen wir Hans - klärt im Dialog mit seiner Anni den Zuschauer auf, dass diese Vergesslichkeit in letzter Zeit erschreckend zugenommen hat und ein Besuch in der Gedächtnissprechstunde des Klinikums Nürnberg nun nicht mehr länger hinausgeschoben werden sollte.
In der Gedächtnissprechstunde wird Anni von einem Arzt untersucht, von einer Psychologin getestet und Hans in einem Anamnesegespräch über den Verlauf der Vergesslichkeit, über Annis Verhalten und Gemütszustand befragt.
Nach einer Woche können sich Anni und Hans das Ergebnis der Tests und Untersuchungen abholen.
Entwarnung. Die von Anni vor einer Woche im Gespräch mit dem Arzt geschilderte plötzliche Orientierungslosigkeit ist nicht auf eine beginnende Demenzerkrankung zurückzuführen. Allerdings hätten die Tests ergeben, dass Annis Gedächtnis für Wörter nachgelassen habe. Zur Verbesserung dieses Wörterverlustes empfehlen ihr die Ärzte die Teilnahme am „Kognitiven Training“, das im Klinikum als Therapie angeboten wird.
Aber ihr werden noch weitere Hilfen angeboten. Die Informationsreihe im Zentrum für Altersmedizin für Demenzbetroffene und Angehörige sowie die Stelle der Angehörigenberatung e.V. in der Adam-Klein-Straße. In einem Nebenhandlungsstrang besucht der Zuschauer letztgenannte Einrichtung und hrt der Erzhlung einer betroffenen Angehörige, nennen wir sie Renate, zu, die ihre demenzkranke Tante rund um die Uhr pflegt. Er hört einiges über ihre Sorgen, über ihre psychische und physische Belastungen und öfter auftauchenden Mutlosigkeit. Aber er erfährt auch, wie ihr die Gruppe der Angehörigen immer wieder neuen Mut gibt und wie sie die Beratungsstelle bis hin zu Rechtsfragen unterstützt.
Der Patientin Anni wird weiterhin eine halbjährliche Nachuntersuchung angeboten, um rechtzeitig eventuell weitere Maßnahmen ergreifen zu können.
Dann geben bei schwieriger gelagerten Fällen oder unklarer Befunde die Ärzte des Klinikums Einblick in die Möglichkeiten der
weiterführenden Diagnostik.
Dr. Reinhold Waimer von der Psychiatrie zeigt die unterschiedlichsten Diagnosemöglichkeiten auf und nimmt den Zuschauer
mit zur Kernspintomographie, zu einer Carotis Doppler Untersuchung und zum EEG. Die untersuchenden Ärzte erläutern in einer
auch für uns Laien verständlichen Sprache Untersuchungsmethoden und Befunde.
Der Film lässt den Zuschauer hautnah teilnehmen
an einer Liquoruntersuchung und zeigt ihm die umfangreichen Laboruntersuchungen mit dem Blutplasma der Patienten.
Die drei Klinikvorstände Prof. Cornel Sieber für die Geriatrie, Prof. Frank Erbguth für Neurologie
und Dr.Dr. Günter Niklewski für die Psychiatrie erklären dem Zuschauer die unterschiedlichen Arten von Demenzerkrankungen
und deren Verlauf. Sie beginnen meist mit sogenannten kognitiven Störungen und leichten Depressionen. Dann stellen sich Störungen der
Merkfähigkeit, des Gedächtnisses und schließlich der Orientierung ein. Später kommt eine Störung des abstrakten und logischen Denkens hinzu.
Die Klinikvorstände weisen auf die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Geriatriker, Neurologen, Psychiater, Psychologen,
Physiologen und Vaskologen in einem Zentrum für Altersmedizin hin.
Aber Dr. Waimer zeigt auch mögliche Therapien auf, wie die Sitztanzgruppe, bevor OB Dr. Ulrich Maly zur politischen Herausforderung einer immer älter werdenden Gesellschaft, die alleine in Nürnberg schon 7.000 Demenzkranke zählt, Stellung nimmt. Dr. Maly bündelt die politischen Forderungen und die konkret zu ergreifenden Maßnahmen:
Kamera: Manfred Diem, Norbert Benke, Hans Wagner und Wilfried Jäger
Konzept und Drehbuch: Johanna Myllymäki-Neuhoff und Wilfried Jäger
Regie und Schnitt: Wilfried Jäger
Copyright by Filmteam Wilfried Jäger. Laufzeit: 70 Minuten, Medium: DVD-R.
Ein Film als Geburtstagsgeschenk für den Seniorentreff Bleiweiß,
der am 13. Oktober 2007 seinen 20. Geburtstag feierte.
In dem Film erkunden Kinder aus
dem Kindergarten der Tagesstätte Bleiweiß (Ort für Familien) und Schülerinnen der
Jugendkinderkultur "Quibble" den Seniorentreff. Sie führen uns in einem abwechslungsreichen
Reigen durch die verschiedenen Gruppierungen, die den Seniorentreff nutzen und stellen Menschen vor,
die Bleiweiß erst mit Leben erfüllen.
Kamera: Liddy Lenner, Norbert Benke, Willy Weber, Peter Kuhnlein,
Bruno Meyer, Wilfried Jäger
Drehbuch: Liddy Lenner, Norbert Benke, Wilfried Jäger
Koordination: Norbert Benke
Regie und Schnitt: Wilfried Jäger
Copyright by Filmteam Wilfried Jäger. Laufzeit: 35 Minuten, Medium: DVD-R.
Die Stadt Fürth hatte innerhalb des Megaereignisses der Jahrtausendfeier für den 15. bis 17. Juni 2007 ein komplettes Wochenende für den Sport reserviert. Neben Volleyballturnieren, dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, 10 Kilometerlauf und Halbmarathon, sollte am Sonntag der Jahrtausend Marathonlauf stattfinden. Klar, dass das Sportamt der Stadt Fürth dieses Sportevent gerne filmisch dokumentiert haben wollte.
Nach reiflicher Überlegung und Abwägung der zur Verfügung stehenden Ressourcen, stellte sich der VCN 50plus dieser Herausforderung und drehte eine Sportreportage, die nur wenig erklärenden Text benötigt und von den großen Momenten der Sieger, aber auch der Qual der Athleten und der kleinen Begebenheiten am Rande des großen Geschehens lebt.
Der Film begleitet die Sportler auf ihrem langen, langen Lauf in der großen Hitze dieses 17. Juni. Berichtet aber in Einblendungen auch von den Vorbereitungen eines Athleten und einer Athletin, spürt ihrer Motivation zu dieser zu erwartenden Quälerei nach und fängt sie im Pulk der tausenden Läufer ein.
Dazwischen kommen die Organisatoren zu Wort, die diese Sportveranstaltung so überaus professionell über Monate geplant und organisiert hatten.
Der Streifen zeigt aber auch die Volksfeststimmung, die sowohl an der Fürther Freiheit beim Beachvolleyballturnier als auch an einigen Versorgungsstellen beim Publikum herrschte und durch populäre regionale Bands noch entsprechend angeheizt wurde. Er zeigt aber auch romantische, fast melancholische Momente entlang der 42,195 Kilometer langen Laufstrecke.
Ein weiteres Augenmerk legten die Filmemacher auf die mitlaufende Staffel der Oberbürgermeister der Städte Fürth, Erlangen und Nürnberg, die durch den IHK-Präsidenten ergänzt wurde. Die Kamera begleitet diese Staffel beim Lauf, beim Staffelwechsel, aber auch bei leicht ironisch gedeuteten Zwischenstopps. Und die Kamera fängt die emotionalen Augenblicke des Zieleinlaufs genauso ein wie die erschöpften, aber strahlenden Gesichter der Oberbürgermeister und des IHK-Präsidenten.
Eine Sportreportage der besonderen Art, die auch einem „Nicht-Dabei-Gewesenen“ in seinen Bann zieht.
Idee und Konzeption: Richard Kurzenberger, Wilfried Jäger
Stationäre Kamera: Lydia und Friedrich Frisch, Kurt Henneberger, Willy Weber, Peter Kuhnlein,
Norbert Benke, Hans Kammler, Johannes Wilde (Magic Movie)
Motorradfahrer: Eugen Reisinger, Ronald Kammerer
Motorradkamera: Jürgen Steger (Magic Movie), Wilfried Jäger
Sprecher: Thomas Koenig (Sportamt Fürth)
Texte, Regie und Schnitt: Wilfried Jäger
Copyright by Filmteam Wilfried Jäger. Laufzeit: 43 Minuten, Medium: DVD-R.
Copyright © 2007 - 2011. Alle Rechte vorbehalten.